Das Weinklima ist ein wichtiger Faktor und zwar von der Rebe bis zum fertigen Wein. In allen Prozessen der Herstellung bis hin zum eigentlichen Genuss spielt die Temperatur eine wichtige Rolle. Jeder Wein braucht seine eigene Temperatur, damit er seinen Geschmack entfalten kann.
Die meisten Weinanbaugebiete liegen im sogenannten Weltrebgürtel. Erfahrungsgemäß reift hier der Wein am Besten. Entscheidend für eine gute Reife sind auch die Anzahl der Sonnenstunden, die ja in Deutschland wesentlich anders ist als zum Beispiel in Spanien oder Argentinien, die auch Spitzenweine produzieren. Hat der Tag eine hohe Temperatur, dann bildet sich in der Traube genug Zucker. Ist die Nacht schön kühl, dann bleibt der Säuregehalt auch konstant und verringert sich nicht zu toll. Das richtige Klima sorgt also für den Geschmack der Weine. Immer das gleiche Klima sorgt also für immer den gleichen Geschmack von Wein und es kommt so kein Sortenreichtum hervor. In der nördlichen Gegend zählt man dann auf jede Sonnenstunde und auf den Regen, der hier dann für eine ziemliche Sortenvielfalt sorgt. Das wechselhafte Wetter beschert uns also auch viele verschiedenen Weinsorten.
So ist das Klima also entscheidend für die Qualität des Weines und auch für dessen Sortenreichtum. Jedes Weinanbaugebiet auf der Welt hat sein ganz eigenes und spezielles Klima und bringt auch seinen eigenen Wein hervor. Jede Region hat also seine bekannten Weine.
Für das Lagern verschiedener Weinsorten wird dann auch ein bestimmtes Klima benötigt. Junge Weine lagern bei anderen Temperaturen als alte Weine. Es gibt Weinklimaschränke, die genau nur für Weine entwickelt worden sind. Hier wird das perfekte Klima für eine richtige Lagerung erzeugt. Es kann sogar ein Wein hier zur vollen Reife gebraucht werden, da in einem Weinklimaschrank die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Frischluft immer konstant ist. Meist haben Weinklimaschränke auch unterschiedliche Temperaturzonen und so können unterschiedliche Weine hier lagern und eben auch reifen unter optimalen Bedingungen.
